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Wann ist ein Kind ein Frühchen?

Unsere Experten:

Als Frühchen bezeichnet man Kinder, die vor der Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Eine normale Schwangerschaft dauert durchschnittlich in etwa 40 Wochen, die ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung gerechnet werden. Als sehr kleine Frühgeborene werden Kinder bezeichnet, die weniger als 1500 Gramm wiegen.

Früher hatten Frühchen leider nur geringe Überlebenschancen, die man aber heute dank hervorragender medizinischer Möglichkeiten erheblich steigern konnte. So gilt heute in Deutschland laut einer Empfehlung der Fachgesellschaften das Erreichen der 23. SSW als Grenze der Lebensfähigkeit für Frühchen mit medizinischer Hilfe. Hierbei sind eine verbesserte Versorgung Frühgeborener und die gute Entwicklung der Geburtsmedizin, die es ermöglicht, aktiv in den Reifeprozess des Fötus einzugreifen.

Mögliche Ursachen einer Frühgeburt sind Fruchtwasserinfektionen, die zu vorzeitigen Wehen führen können, andere spezielle Erkrankungen, die während einer Schwangerschaft auftreten können sowie das Rauchen vor und während einer Schwangerschaft. Auch eine bevorstehende Mehrlingsgeburt kann ein Auslöser für eine Frühgeburt sein, wenn die Versorgung der ungeborenen Kinder unzureichend oder der Platz im Bauch zu klein ist. Faktoren wie seelischer Stress, eine Muttermundschwäche oder eine mangelnde Versorgung des Kindes durch die Plazenta können auch zu einer Geburt vor dem errechneten Termin führen.