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Wissenswertes

  1. Der dritte Monat mit Ihrem Baby
  2. Sich einrichten…
  3. Die Welt entdecken
  4. Impfen und Arzttermine
  5. Unsere Spielidee für Sie und Ihr Baby




Der dritte Monat mit Ihrem Baby

Dieser Monat bringt ein wenig Alltag für Sie und körperliche Fortschritte für Ihr Kind

Bereits seit zwei Monaten ist Ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt und Sie werden noch oft unsicher sein und sich fragen, ob Sie alles richtig machen. Im Kontakt mit anderen Müttern und Babys werden Sie feststellen, dass kein Baby dem anderen gleicht. Während das eine fast nie schreit, raubt Ihnen Ihr Liebling den Schlaf. Nicht nur äußerliche Unterschiede wie Größe und Kopfbehaarung, sondern auch Verhaltensweisen, beispielsweise bei der Nahrungsaufnahme, werden sich deutlich unterscheiden. Oft fragen sich junge Mütter daher, ob die Entwicklung Ihres Kindes normal verläuft. Hier eine kleine Übersicht mit Dingen, die Ihr Kind im dritten Monat können sollte.



Ihr Baby sollte Folgendes können:

seinen Kopf aus der Bauchlage heben

sich auf seinen Unterarmen abstützen

seine Hände zusammenbringen

die Finger öffnen

ein interessantes Objekt mit den Augen verfolgen

seine Kopflage ändern, um den Blickkontakt halten zu können

zurück lächeln



Sich einrichten…

Im dritten Monat heißt es langsam ein wenig Alltag für sich und Ihr Baby aufzubauen. Denn auch wenn Sie sich an Ihrem Kind nie satt sehen können und es am liebsten 24 Stunden am Tag betüddeln würden, ist es wichtig, dass Ihr Kind lernt, dass es einen geregelten Tagesablauf gibt. Aus diesem Grund sollten Sie versuchen, feste Zeiten zur Nahrungsaufnahme und zum Schlafengehen einzurichten. Auch Sie sollten sich an diese Zeiten gewöhnen und beispielsweise zeitgleich mit Ihrem Kind schlafen gehen. Das bietet sich nicht nur nachts an, sondern natürlich auch tagsüber beim Mittagsschlaf. So können Sie etwas Energie tanken, die Sie auch dringend benötigen, wenn Ihr Liebling Sie den ganzen Tag auf Trapp hält.



Der dritte Monat hält viele Überraschungen bereit

Im dritten Lebensmonat ist Ihr Kind erst so richtig auf dieser Welt angekommen. Viele Forscher vertreten daher die Meinung, dass ein Kind die ersten zwei Lebensmonate eigentlich noch im Mutterleib verbringen müsste. Da dies aber aus Ernährungs- und Platzgründen nicht möglich ist, hat man das Gefühl, das Baby verbringt diese Monate augenscheinlich wie vor der Geburt – also hauptsächlich schlafend. Dass ein Baby in dieser Zeit aber bereits viel leistet – es atmet, isst und verdaut selbst, kämpft mit der Schwerkraft, seinen Körperfunktionen und versucht sich an seine Umgebung zu gewöhnen - ist für uns fast unsichtbar. Was im dritten Monat aber viele Eltern überrascht ist, dass ihr Baby über Nacht aus allen Stramplern herausgewachsen zu sein scheint. Ihr Kind entwickelt sich in dieser Zeit schneller, als Sie es jemals erwarten würden und wahrscheinlich auch schneller, als Ihnen lieb ist. Nicht nur augenscheinliche Merkmale, wie das Wachsen des Kindes, sondern auch neu gewonnene motorische Fähigkeiten werden Sie begeistern. Ihr Liebling wird es nun schaffen, seinen Kopf in der Rückenlage für einige Minuten vom Boden zu heben und in der Bauchlage Kopf- und Schultern anzuheben. Zudem wird sich die Koordination von Händen, Armen und Beinen verbessern. Strampeln und winken gehören nun zum Alltag – je beweglicher Hüfte und Knie werden, desto stärker strampelt Ihr Kind. Ihr Baby bringt vermehrt seine Hände zusammen und öffnet seine Finger, auch wenn es am Anfang noch versuchen wird, mit geschlossener Faust nach beweglichen Objekten zu greifen. Jetzt ist es besonders wichtig, dass Sie die motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes fördern. Hierbei ist das Zusammenspiel von Körperwahrnehmung und Körpergefühl sehr wichtig. Durch die Stimulation des Tast-, Muskel-, Stellungs- und Gleichgewichtssinns können Sie Ihr Baby bei der Entwicklung seiner motorischen Fähigkeiten unterstützen, am besten gelingt dies durch Fühlen, Greifen, Tasten und Drehen. Ihr Kind liebt Berührungen, egal ob Sie es kitzeln oder massieren, das Körpergefühl Ihres Kindes wird so geschult.

Übrigens!

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihrem Kind die Haare ausfallen oder es kurzzeitig sogar eine Glatze am Hinterkopf bekommt. Das liegt zum einen daran, dass Ihr Kind sich seinen Hinterkopf beim Liegen blank scheuert und zum anderen, dass der Schädel wächst, die Kopfhaut sich dehnt und sich der Hormonhaushalt verändert.



Die Welt entdecken

Aber nicht nur körperlich verändert sich gerade viel bei Ihrem Baby, sondern auch geistig. Alles was zuvor noch etwas verschwommen war, wird jetzt klarer. Langsam kann Ihr Kind unterschiedliche Gesichtsausdrücke beobachten. Auch Geräusche werden nun viel klarer wahrgenommen und zugeordnet. Jetzt ist es Zeit, sein Kind spielerisch zu fördern. Vorlesen und singen stärken über das Gehör die Bindung und das Verständnis zwischen Ihnen und Ihrem Baby und helfen zusätzlich dabei, ein Sprachgefühl zu entwickeln. Das rasant wachsende Gedächtnis Ihres Kindes nimmt jetzt mehr auf, als Sie denken – also scheuen Sie sich nicht davor viel zu erklären und zu sprechen. Auch wenn Ihr Kind es noch nicht wiederholen kann, so werden die Informationen doch gespeichert und werden ihm später helfen. Ihr Baby zieht seine Schlüsse aus der Welt um sich herum und reagiert darauf. Auf sein Spiegelbild kann es bereits mit einem Lächeln reagieren, da Babys Selbstbetrachtungen lieben. Auch der Geruchssinn Ihres Babys ist nun stärker ausgeprägt. Es reagiert deutlich auf Gerüche, besonders auf süße wie Vanille-, Erdbeer- und Bananenaroma. Den reinen Geruch der Eltern liebt das Kind am meisten und fühlt sich besonders wohl, wenn es diesen riecht. Daher sollten Sie, wenn möglich, starkes Parfum oder andere Gerüche, die Ihren eigenen Duft übertönen könnten, in den ersten Monaten vermeiden.




Impfen und Arzttermine

Diesen Monat steht die "U4" Vorsorgeuntersuchung für Ihr Kind an, die verschiedenste Impfungen enthält. Meist handelt es sich hierbei allerdings um Kombi-Impfungen, sodass Ihr Liebling nicht für jede Krankheit extra gepiekst werden muss. Zudem stehen die geringen Beschwerden nach der Impfung in keiner Relation zu den Risiken, die durch eine versäumte Impfung hervorgerufen werden können. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind bei der Impfung vollkommen gesund ist. Selbst bei einem kleinen Schnupfen muss der Termin verschoben werden!




Impfungen, die im dritten Monat anstehen:
  • Diphterie
  • Keuchhusten
  • Tetanus
  • Haemophilus Influenza B
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Hepatitis B.

Impfen ist immer wieder ein Streitthema – manche sind dafür, manche dagegen. Zwar kann jeder für sich entscheiden, ob er sein Kind impfen lassen möchte oder nicht, doch sollte beachtet werden, dass es nicht schlecht ist einen soliden Impfschutz vorweisen zu können. Informieren Sie sich über Vor- und Nachteile des Impfens und entscheiden Sie dann für sich und Ihr Baby.

Neben dem Impfen wird bei der Untersuchung wiederum Größe, Gewicht und Kopfumfang gemessen. Diese werden dann mit den Ergebnissen der ersten Untersuchungen verglichen, um eine normale Entwicklung Ihres Babys kontrollieren zu können. Auch Reaktionen und Bewegungsabläufe werden überprüft. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie keine dieser Vorsorgeuntersuchungen versäumen, denn viele gesundheitliche Probleme können mühelos behandelt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.



Unsere Spielidee für Sie und Ihr Baby: Greifen und Hören


Im dritten Monat fängt Ihr Baby langsam an zu greifen. Wenn auch manchmal noch etwas unbeholfen, ist es jetzt an der Zeit, diese Fähigkeit bewusst zu fördern. Dazu eignen sich am besten Greiflinge. Aber nicht nur das Greifen, sondern auch das Reagieren auf Geräusche steht nun im Vordergrund. Wenn Ihr Kind selbst den Greifling in der Hand hält und ihn fest drückt und ein quietschendes Geräusch oder beim Schütteln ein Rasseln ertönt, wird Ihr Kind nicht nur begeistert sein, auch seine akustischen Fähigkeiten werden gefördert. Greiflinge gibt es in den unterschiedlichsten Variationen. Da sich die Stoff-Greiflinge auch zum kuscheln eignen, sind diese besonders beliebt.


Daran sollten Sie denken

Es wird nun immer häufiger vorkommen, dass Ihr Kind sich alles in den Mund steckt, um es genauer „beurteilen“ zu können. Daher sollte jetzt darauf geachtet werden, dass nur mit großen, ungefährlichen Gegenständen gespielt wird, die nicht verschluckt werden können. Spielzeuge mit vielen Einzelteilen oder Gegenstände an denen sich Ihr Kind verletzen kann sollten daher vermieden werden.