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Wissenswertes
Der 1. Monat
  1. Der erste Monat mit Ihrem Baby
  2. Schreihals
  3. Auch Besuch kann eine Herausforderung sein
  4. Unsere Spielidee für Sie und Ihr Baby


Der erste Monat mit Ihrem Baby

Der erste Monat steht im Zeichen des Kennenlernens

Ihr Baby wird Ihr Leben verändern – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Seien Sie darauf gefasst, dass Ihr gewöhnlicher Tagesablauf völlig durcheinander gewürfelt wird. Ihr Neugeborenes wird keine Rücksicht darauf nehmen, ob Sie morgens nach dem Frühstück gerne noch die Zeitung lesen oder abends die Zeit mit Ihrem Schatz auf dem Sofa genießen wollen. Schließlich ist Ihr Neugeborenes auf Ihre Liebe und Fürsorge angewiesen. Aber keine Sorge: Mit der Zeit entwickelt Ihr Baby seinen eigenen Tagesrhythmus. Und selbst wenn auf diesen Rhythmus anfangs noch wenig Verlass sein mag, so entspricht er doch der Entwicklung Ihres Babys, die manchmal langsam und manchmal sprunghaft verläuft.




Doch genauso wie Sie sich an Ihr Baby gewöhnen müssen, muss Ihr Baby sich auch an Sie gewöhnen. Denn die Geburt ist auch für einen Säugling eine riesige Veränderung. So viel Licht, Platz und Lärm ist nach neun Monaten im Bauch einfach überwältigend und Ihr Neugeborenes muss sich erst in seiner neuen Umgebung zurechtfinden. Deshalb kann es eine gute Idee sein, das Pucken auszuprobieren. Diese spezielle Wickelmethode erinnert Babys an das vertraute Gefühl in der Gebärmutter und erleichtert Ihnen das Ein- und Durchschlafen.

Schon bald wird Ihr Baby Sie nicht mehr nur an Ihrem Geruch erkennen, sondern sich auch Ihr Gesicht und Ihre Stimme merken. Babys lieben es, Gesichter die ihnen vertraut sind zu betrachten. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Neugeborenes Sie die ganze Zeit fasziniert anstarrt. Auch auf Ihre Stimme wird es positiv reagieren und sich leichter beruhigen lassen, wenn Sie sanft mit ihm sprechen. Am Ende des Monats können sie außerdem feststellen, dass Ihr Kleines schon mehr Kontrolle über seine Muskeln gewonnen hat und seine Arme und Beine jetzt viel flüssiger bewegt. Eine der Lieblingsbeschäftigungen Ihres Babys wird es in dieser Zeit sein, an seiner Hand zu saugen und zu nagen.



Schreien ist die erste Möglichkeit Ihres Babys
lautlich mit Ihnen zu kommunizieren

Natürlich gibt es immer wieder Momente, in denen nicht alles einfach nur schön ist. Zum Beispiel wenn Ihr Baby weint. Da gibt es Tage, an denen sich das Neugeborene einfach nicht beruhigen will und alle Versuche, sein Wohlbefinden zu verbessern, scheitern. In solchen Momenten nur nicht verzweifeln. Ob es Hunger hat, wund ist oder sich einfach nur nach Ihnen sehnt – es gibt vielfältige Gründe für ein Baby, seinen Kummer zu äußern. Bewahren Sie Ruhe! Allein Ihre Anwesenheit, Ihre Berührung und Stimme können bereits ausreichen, um Ihr Neugeborenes zu beruhigen und ihm ein Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln. Folgende kleine Übersicht soll Ihnen besonders für die erste Zeit eine Orientierungshilfe sein, um zu entschlüsseln was Ihr Baby Ihnen sagen möchte:




Natürlich funktioniert diese Faustformel nicht immer. Sie kennen Ihr Baby am besten und tatsächlich werden Sie nach wenigen Wochen in der Lage sein, das Weinen Ihres Babys richtig zu deuten und zu erkennen, was ihm fehlt.

Bauchweh kann ein Grund für das Weinen sein.

Falls Ihr Baby häufig und lange schreit und noch dazu äußerst unglücklich aussieht, können Koliken ein Grund dafür sein. Etwa 20% aller Babys leiden in den ersten Monaten unter diesen krampfartigen Bauchschmerzen. Die genaue Ursache für Koliken ist noch immer nicht bekannt, auch wenn viele Vermutungen angestellt werden. Sollte Ihr Baby darunter leiden, gibt es Maßnahmen, mit denen Sie Ihrem Baby Linderung verschaffen können:

  • Nehmen Sie ihr Baby in den „Fliegergriff“ oder so, dass sein Bauch an Ihrer Schulter aufliegt und gehen Sie ein bisschen mit ihm durch Ihre Wohnung. Der Druck, der beim Gehen erzeugt wird, lindert den Schmerz

  • Massieren Sie den geblähten Bauch Ihres Babys leicht im Uhrzeigersinn

  • Auch ein warmes Bad kann krampflösend wirken und das Baby beruhigen



Auch Besuch kann eine Herausforderung sein

Das Baby ist da! Und jeder will es sehen. Am liebsten so bald wie möglich und alle auf einmal. Gerade in den ersten Wochen ist es ganz normal, dass das Interesse an Ihnen und dem neuen Familienmitglied sehr groß ist. Alle lieben Freunde und Verwandte wollen das Kleine sehen, beschenken und knuddeln. Einerseits ist es natürlich etwas sehr Schönes diese Aufmerksamkeit zu bekommen und zu wissen, dass man an Sie und Ihr Baby denkt. Aber wenn wir mal ehrlich sind, kann das Ganze auch sehr stressig und manchmal richtig belastend sein. Doch was soll man tun, wenn der Besucherstrom gar nicht abreißen will? Wenn Tante Kunigunde unangekündigt vorbeikommt und das Baby auch mal halten will, obwohl es eigentlich gerade Zeit zum Stillen ist? Natürlich möchte man niemanden abweisen oder gar kränken, doch die erste Regel lautet: Achten Sie auf sich und auf Ihr Baby! Denn gerade Neugeborene sind in solchen Situationen schnell überfordert.



Lauter fremde Leute, fremde Stimmen und fremde Gerüche. Ständig wird es von jemand anderem getragen, den es nicht kennt. Und überhaupt: Gibt es um diese Zeit nicht eigentlich was zu trinken? In den ersten Wochen braucht ein Neugeborenes gewisse Regelmäßigkeiten, um seinen eigenen Tagesrhythmus entwickeln zu können. Denken sie also daran: Sie müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie einem Besucher absagen. Ihre Familie und Freunde werden es verstehen, wenn ihr Baby einen schlechten Tag hat oder sie in der Nacht zuvor nicht viel Schlaf bekommen haben – oder wenn Sie einfach mal Zeit für sich haben wollen. Wenn Besucher unangekündigt an die Tür klopfen, während Sie gerade Stillen, dann müssen Sie nicht öffnen. Es bedeutet nicht, dass Sie den Besuch nicht zu schätzen wissen. Nehmen Sie sich die Ruhe, die Sie und Ihr Baby brauchen. Der Besuch wird es auch an einem anderen Tag nochmal versuchen.


Übrigens!

Vergessen Sie nicht, schon mal Ihre wichtigen Arzttermine zu machen. Für Ihr Neugeborenes steht im Alter von sechs Wochen die nächste U-Untersuchung an und Sie selbst müssen zur postnatalen Kontrolluntersuchung. Mit einem Baby kann diese Zeit wie im Flug vergehen.



Unsere Spielidee für Sie und Ihr Baby:
Schauen und Lauschen

In diesem Monat kann Ihr Baby noch nicht aktiv spielen, da es noch nicht besonders gut sehen oder greifen kann. Neugeborene können Dinge, die weiter als 20 - 40 cm von ihnen entfernt sind, noch nicht gut erkennen. Alles was sich innerhalb dieses Sichtfeldes befindet, erweckt jedoch sofort ihre Aufmerksamkeit. Deshalb sieht Ihr Baby Sie beim Stillen auch so gerne an! Schon während der ersten paar Wochen macht die Sehfähigkeit eines Kindes eine große Veränderung durch. Und diese Entwicklung können Sie bereits jetzt unterstützen.

Am besten kann Ihr Baby jetzt einfache Objekte mit starken Farbkontrasten und rote Objekte erkennen. Auch von Spielzeug mit schematischen Gesichtern wie Smileys sind Babys in diesem Alter fasziniert. Neugeborene können sich nämlich sehr gut auf Gesichter konzentrieren – sehr viel besser und länger sogar als auf abstrakte Formen. Wenn Sie ein solches Objekt in das Blickfeld Ihres Babys führen, werden Sie sehen, dass es darauf reagiert.

Für dieses Alter besonders gut eignen sich beispielsweise Spieluhren. Denn damit haben Babys nicht nur was zum Anschauen – es wird auch gleichzeitig der Hörsinn angeregt. Ihr Baby wird begeistert davon sein, der sanften Melodie der Spieluhr beim Einschlafen lauschen zu können.


Rote und kontrastfarbene Spieluhren haben dabei einen besonderen Vorteil: Ihr Baby kann sie bereits sehr gut erkennen, wenn Sie sie in seinem Blickfeld anbringen.

Es ist übrigens eine schöne Idee, bereits während der Schwangerschaft eine Spieluhr auf Ihren Bauch zu legen. Schauen Sie, ob Ihr Baby positiv darauf reagiert. Nach der Geburt wird Ihrem Baby die Melodie vertraut sein und es wird sie wiedererkennen und mit dem wohligen, behüteten Gefühl im Mutterleib verbinden. Das kann Ihrem Baby dabei helfen sich zu beruhigen und schneller und besser einzuschlafen.


Daran sollten Sie denken

Bitte denken Sie auch beim Spielen daran, dass jedes Baby sich in seinem eigenen Tempo entwickelt. Wenn die Spiele noch zu früh für Ihr Kind erscheinen sollten, machen Sie sich keine Sorgen. Haben Sie einfach noch ein wenig Geduld und probieren sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.