Verlängerte Retourenfrist (bis 09.01.2017): Jetzt schon für Weihnachten bestellen!

Wissenswertes
Der 5. Monat
  1. Der fünfte Monat mit Ihrem Baby
  2. Erstes Verständnis von Ursache und Wirkung
  3. Aufgeweckte Kids und erschöpfte Eltern
  4. Unsere Spielideen für Sie und Ihr Baby




Der fünfte Monat mit Ihrem Baby

Der Sprung in die Welt der Ereignisse

Ein weiterer Monat ist vergangen. Mittlerweile ist Ihr Liebling schon fünf Monate alt und befindet sich wieder in einer neuen Entwicklungsphase. Die meisten Babys versuchen nun, eigenständig zu sitzen und aus dieser neuen Position heraus die Welt zu entdecken. Spannend ist dabei vor allem, dass die Kleinen nun auch das Prinzip von Ursache und Wirkung begreifen. Während sich auch der eigene Wille Ihres Babys in diesem Monat bemerkbar macht, reagieren manche Eltern oftmals mit Müdigkeit und Erschöpfung auf die Aktivitäten Ihres Sprösslings. Aber keine Angst, dies ist völlig normal!




Checkliste Meilensteine mit 5 Monaten:

Selbstständiges Sitzen
Nachahmung von Lieblingsgeräuschen
Lernen von Ursache und Wirkung
Aufgeweckt und neugierig wird die Umgebung erkundet
Eigener Willen, erste "Machtkämpfe" mit Mama und Papa


Im Sitzen spielen und die Welt entdecken

Im fünften Monat wird die Muskulatur Ihres Babys immer kräftiger. Wenn Sie Ihr Kind auf den Bauch legen, wird es die Arme und Beine ausstrecken und aktiv den Rücken krümmen. Es wird dabei auch Kopf und Schultern vom Boden abheben. Besonders sportliche Kids versuchen sogar, sich aufzurichten und für wenige Momente ohne die Hilfe von Mama und Papa zu sitzen. Da es mit dem Gleichgewicht noch nicht auf Anhieb klappt, bleiben Sie am besten in der Nähe, damit Sie ein plötzliches Umkippen verhindern können. Eine weich gepolsterte Krabbeldecke und weiche Kissen verhindern zudem eine mögliche Verletzungsgefahr.





Sobald Ihr kleiner Liebling sicher sitzen kann, ermutigen Sie ihn mit dem Gesicht in Richtung Boden zu spielen. Hierbei wird nämlich die Nackenmuskulatur gestärkt und die Kleinen trainieren zudem die Koordination von Kopf und Nacken. Die gesamte Kontrolle über den Kopf wird verbessert, welches eine wichtige Vorraussetzung für das eigenständige Sitzen ist. Aber damit nicht genug! Einige Babys sind besonders lebhaft und werden auch versuchen, ihre Beine zu bewegen. Wenn Sie beispielsweise Ihren kleinen Liebling unter den Armen halten, während es mit seinen Füßchen auf Ihren Oberschenkeln hin- und herbalanciert, wird ihr Kleines dabei aufgeregt auf- und abhüpfen.




Erstes Verständnis von Ursache und Wirkung

Aber nicht nur körperlich macht Ihr Baby im fünften Monat Fortschritte. Täglich wächst nun auch die kommunikative Fähigkeit Ihres Kindes, mit seiner Umwelt in Kontakt zu treten. Dabei wird Ihr kleiner Liebling nun bewusst Ereignisse wahrnehmen und diese auch teilweise selbst schaffen. Vielen Erwachsenen ist es gar nicht mehr bewusst, dass ein Tag aus vielen kleinen Ereignissen besteht. Sehen wir beispielsweise einen Ball auf- und abspringen, ist dies für uns nichts Besonderes mehr - für ein Kind allerdings schon. Hat Ihr Baby früher den Ball nur in der Luft oder am Boden gesehen, kann es nun beides gedanklich zu einem springenden Ball zusammenbringen. Langsam entstehen zwischen allen Sinneswahrnehmungen fließende Übergänge, die für Ihr Baby alles in einem neuen Licht dastehen lassen. Ihr Kind begreift, dass eine einfache Handlung auch immer etwas bewirkt. Seine Neugier ist geweckt und es wird sich vermehrt mit kleinen Spielchen beschäftigen. Einige Kinder lassen nun bewusst Gegenstände herunterfallen, nur um zu sehen, wie sie fallen und was mit ihnen nach dem Herunterfallen geschieht. In wenigen Wochen wird diese neue Lieblingsbeschäftigung auch noch von einem fröhlichen Kichern begleitet werden. Außerdem sind nun gezielte Bewegungen möglich, wobei Ihr Kind jetzt fließend und bestimmt nach einem Gegenstand greift. Liegt das Spielzeug beispielsweise links von Ihrem Baby, bewegen sich die Arme wie selbstverständlich zur linken Seite.







Übrigens!

In diesem Monat wird Ihr Kind zum Nachahmungstäter! Durch seinen erwachten Tatendrang ist Ihr kleiner Liebling besonders empfänglich für Geräusche und Mimik. Fördern Sie die Forschungslust Ihres Kindes, indem sie zusammen auf der Krabbeldecke im Sitzen spielen oder auch mal gemeinsam in der Badewanne planschen. Auch das Grimassenschneiden und Singen wird Ihrem Sprössling gefallen. Dabei ist Mitmachen sehr erwünscht!


Aufgeweckte Kids und erschöpfte Eltern

Vor allem im fünften Monat sind die meisten Babys sehr neugierig und aufgeweckt. Voller Tatendrang wollen sie nun mit ihren neu erworbenen Fähigkeiten die Welt entdecken, wobei sie auch schon versuchen werden, ihren eigene Wille durchzusetzen. Mit Spannung beobachten die meisten Eltern, wie sich die Persönlichkeit Ihres Babys entwickelt. Andererseits kann diese Entwicklungsphase aber auch nach einiger Zeit ein wenig anstrengend werden. Denn Ihr Kind möchte nun selbst bestimmen, was es zu welchem Zeitpunkt macht. Ob es lieber aufrecht sitzen oder liegen will, ob, wann und was es essen möchte und vor allem was es nicht möchte. In dieser Phase kommt es oft zum ersten Machtkampf zwischen Eltern und Kind. Denn je mehr Sie versuchen werden, Ihren Nachwuchs von seinem eigenen Willen abzubringen, desto mehr wird Ihr Kind dagegen ankämpfen. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass Sie Ihrem Sprössling deutliche Grenzen aufzeigen und klare Ansagen machen. Wenn Ihr Kind etwas nicht darf, ist es besser ein deutliches „Nein“ auszusprechen, als Sätze wie „Lass das bitte“ oder „Das darfst du nicht“, zu verwenden.








Aufgrund der neu erworbenen Fähigkeiten braucht Ihr Kind nun Ihre volle Aufmerksamkeit. Haben Sie einige Augenblicke auch mal keine Zeit, kann es passieren, dass Ihr Nachwuchs sich lautstark bemerkbar macht. Manche Eltern reagieren auf dieses Verhalten auch schon einmal mit Erschöpfung, Frustration und Ärger. Dabei sind Müdigkeit, Kopf- und Rückenschmerzen sowie seelische Überempfindlichkeit einige Anzeichen, die durch den ständigen Schlafmangel und das Eingewöhnen in die neue Elternrolle entstehen können. Vor allem diejenigen, die nun zum ersten Mal Eltern geworden sind, sehnen sich manchmal sogar nach einer kinderfreien Zeit zurück und können auch mal gereizt auf die Bedürfnisse und das Gequengel Ihres Kindes reagieren. Dies ist keinesfalls unnormal oder bedenklich. Haben sie Geduld mit sich und Ihrem Baby! Versuchen Sie, sich mit Ihrem Partner oder einem engen Familienmitglied abzusprechen, sodass Sie auch einmal ein wenig Zeit für sich haben. Auch Zeit zu zweit ist wichtig, um die Partnerschaft zu stärken.


Unsere Spielideen für Sie und Ihr Baby:
Spannung, Spiel und Abwechselung

In diesem Monat freuen sich die kleinen Entdecker besonders über ein Spielzeug, das Ihnen viel Abwechselung bietet. Durch die neu erlernte Fähigkeit, Ereignisse zu erfassen, werden die Kleinen vor allem von Spielzeug begeistert sein, die mehrere Funktionen verbinden. Neugierige Kids haben so immer wieder etwas Neues zu entdecken und zu bestaunen. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die geistige und körperliche Entwicklung Ihres Babys zu fördern. Einfache Kuckuck- und Versteckspiele sowie ein kunterbuntes Bilderbuch werden Ihrem Baby viel Freude bereiten. Wenn Ihr kleiner Liebling schon eigenständig sitzen kann, eignet sich zudem auch ein aufregendes Spielzeug, dass die Feinmotorik der Kleinen spielerisch trainiert. Denn auch das gezielt Zugreifen einen Gegenstand mit der ganzen Hand, auch Palmargriff genannt, muss erst noch gelernt werden. Neben spannenden Spiel- und Erlebnisdecken wird Ihr Kind besonders von Badewannenspielzeug begeistert sein!



Daran sollten Sie denken

Bitte niemals Ihr Kind unbeaufsichtigt lassen! Oftmals wird der Forschungsdrang der Kleinen unterschätzt – eine plötzliche Bewegung und schon ist ein kleine Unglück geschehen! Spätestens jetzt sollten Sie Ihre Wohnung „Babysicher“ machen! Lassen Sie keine kleinen und scharfen Gegenstände herumliegen. Diese können von Ihrem Kind verschluckt werden oder zu Verletzungen führen. Medikamente und Putzmittel sollten außerhalb der Reichweite der Kleinen aufbewahrt werden. Steckdosen am besten mit einer Kindersicherung versehen und Kabel sicher befestigen.