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Wissenswertes

Sonnenschutz - Baby und Kind gut vor der Sonne schützen

Die zarte Baby- und Kinderhaut muss besonders vor gefährlichen Sonnenstrahlen geschützt werden. Denn die Haut von Kindern und Jugendlichen ist aufgrund ihrer dünnen Hornschicht viel empfindlicher als die von Erwachsenen. Der Säureschutzmantel zarter Babyhaut ist schwach und das Pigmentsystem noch nicht vollständig entwickelt. Die Kleinen müssen den hauteigenen UV-Schutz in den ersten Lebensjahren erst noch entwickeln. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zum Schutz Ihres Kindes vor UV-Strahlung zusammengefasst:

1. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden

Lassen Sie Ihr Kind ausschließlich an schattigen Plätzen spielen und niemals in der direkten Sonne. Dies gilt besonders während der Mittagszeit von 11.00 bis 15.00 Uhr. In dieser Zeit ist die UV-Strahlung dreimal so hoch wie am Rest des Tages, weil die Sonne senkrechter steht als zu anderen Tageszeiten und damit die Strahlen tiefer in die Haut eindringen können. Babys unter 1 Jahr sollten grundsätzlich nie der direkten Sonne ausgesetzt werden.

2. Sonnen-Schutzkleidung anziehen

Beim Spielen im Wasser und am Strand ist Sonnen-Schutzkleidung für Babys die beste und einfachste Wahl, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Es gibt Badeanzüge, Badehosen, Bikinis, Shorts, Pants, Sonnenschutzanzüge und Shirts mit integriertem UV-Schutz. Die Stoffe werden aus speziellen, feinen und UV-undurchlässigen Fasern extra dicht gewebt, so dass die UV-Strahlen nicht bis auf die Haut durchdringen können. Achten Sie beim Kauf von Textilien mit UV-Schutz auf einen LSF von mindestens 40! Polyester und Polyestermischungen bieten Ihnen einen höheren Schutz als Baumwollgewebe. Außerdem schützen dunkle Farben besser als helle. Wichtig ist, dass Sie das Köpfchen mit Sonnenhüten, Tüchern oder Kappen mit Nackenschutz vor der Sonne bewahren. Ideal sind ein breiter Schirm als Gesichtsschutz sowie weitgeschnittene, luftige Hosen und T-Shirts. Zudem gilt es, die besonders sensiblen Fußrücken durch Söckchen in den Sandalen oder durch geschlossenes Schuhwerk zu schützen.

Sonnenhüte mit UV-Schutz

3. Immer genügend Sonnenschutzcreme auftragen

Für alle unbedeckten Körperteile gilt: verwenden Sie eine Sonnenschutzcreme ab LSF 30 mit hohem UVA-Filter, ohne PEG-Emulgatoren (Polyethylenglucol) sowie ohne Parfum und Farbstoffe. Entscheiden Sie sich am besten für eine Sonnenschutzcreme auf Basis physikalischer Filter, auch bekannt als mineralische Sonnencreme, da diese hautverträglicher sind als chemische Filter und kein Allergierisiko zeigen. Dank ihrer Mikropigmente eignen sie sich bereits für Säuglinge ab 3 Monaten und absorbieren zudem über 90 Prozent der UVA- und UVB-Strahlen. Physikalische UV-Filter sind fotostabil, d. h. sie werden in der Sonne nicht zersetzt und der UV-Schutz bleibt lange aufrecht erhalten. Ein weiterer Vorteil ist die sofortige Wirkung nach dem Auftragen. Für den optimalen Baby Sonnenschutz empfiehlt es sich, die Creme dick aufzutragen und gleichmäßig auf der Haut zu verteilen. Sonst entspricht der Schutz nicht dem angegebenen LSF. Nach dem Baden und bei längeren Aufenthalten im Freien, muss der Sonnenschutz alle zwei Stunden erneuert werden. Auch wenn Ihre Sonnencreme wasserfest ist, empfehlen wir das erneute Auftragen. Trocknen Sie Ihren Liebling nach dem Baden sofort ab, da die Wassertropfen auf der Haut die Sonne stark anziehen! Vergessen Sie beim Eincremen Ihrer Liebsten nicht die Ohren, Hände, Fußrücken und -sohlen.

4. Die Augen mit einer Sonnenbrille schützen

Die Augen Ihres Kindes müssen vor enormer Sonneneinstrahlung besonders geschützt werden, da die Augenlinsen von Kindern UV-Strahlen stärker durchlassen, als die eines Erwachsenen. Dazu eignet sich eine qualitativ wertvolle Sonnenbrille mit einem hohen UV-Filter, einem stabilen Gestell sowie unzerbrechlichen Gläsern. Eine gute Kindersonnenbrille sollte 99 Prozent der gefährlichen Strahlen abblocken. Achten Sie deshalb beim Kauf einer Sonnenbrille vor allem auf das CE-Zeichen sowie auf das Zeichen „UV 400“. Es bedeutet, dass UV Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern aus dem Licht gefiltert werden. Eine Tönung von Sonnenbrillen reicht zum alleinigen Schutz vor UV-Strahlen nicht aus. Sie verhindert lediglich eine Blendung der Augen. Der Blendschutz von Kindersonnenbrillen wird in die Stufen null bis vier eingeteilt, wobei Sie mit Stufe 3 einen empfehlenswerten Schutz abdecken. Kombinieren Sie eine gute Sonnenbrille stets mit einem Sonnenhut: dann kann beim Thema Sonnenschutz wirklich nichts mehr schief gehen!



Mit diesen einfachen 4 Schritten schützen Sie Ihr Kind problemlos vor der gefährlichen UV-Strahlung. Jetzt heißt es nur noch: Ihrem Baby Sonnen-Schutzkleidung anziehen, Sonnencreme und Sonnenbrille einpacken und die schönste Zeit im Jahr kann beginnen.